Skandinavienreise 2018 – Tag 4 (8. August 2018)

Am vierten Tag wandte sich der Wettergott mit einem regnerischen Tag von uns ab. Nach dem Frühstück holte ich ein paar Erkundigungen zur Reiseroute ein. Am Vormittag fuhren wir zum Nobel-Friedenszentrum und zum Astrup Fearnley Museum. Nachmittags nutzte ich das WLAN im Hauptbahnhof für organisatorische Angelegenheiten. Am Nachmittag spazierten wir über das Opernhaus, den neuen Stadtteil Sørenga und die Festung Akershus zum Abendessen.

Für den Tag 4 war überwiegend schlechtes Wetter angesagt, was sich leider bewahrheitete. Nach dem Frühstück blieb Elena im Hotel, während ich zum Hauptbahnhof fuhr. Dort erkundigte ich mich bei der Auskunft, die nicht nur für die Norwegischen Staatsbahnen, sondern auch für das landesweite Fahrplan- und Buchungssystem En-Tur zuständig war, über einige Details unserer Reise.

Da wir noch die letzten Stunden des Oslo Pass nützen wollten, holte ich Elena beim Hotel ab und wir fuhren und gingen durch Regengüsse zu dem vom bekannten italienischen Architekten Renzo Piano geplanten Astrup Fearnley Museum. Da dieses erst um zwölf Uhr öffnete, gingen wir zurück zum nahegelegenen Nobel Friedenszentrum und besichtigten inzwischen dieses. Eine Ausstellung beschäftigte sich mit dem Schönheitswahn und der Jagd nach Geld, eine weitere mit der Bedrohung durch Atombomben und ein abschließender Raum ist auf eine stimmungsvolle Art den bisherigen Gewinnern des Friedensnobelpreises gewidmet.

Durch neuerlichen Regen gingen wir im zweiten Anlauf zum Astrup Fearnley Museum. Eine Viertelstunde vor Ablauf der 48 Stunden des Oslo Passes holten wir die Eintrittskarte. Weder die Dauerausstellung noch eine Sonderausstellung entsprach unseren Geschmäckern, weshalb wir das Museum nach einem dreiviertelstündigen Schnelldurchlauf wieder (in den Regen) verließen. Für den Rest unseres Aufenthalts kaufte ich noch 24-Stunden-Karten für den Osloer Verkehrsverbund Ruter.

Nach einem sehr mäßigen Mittagsimbiss widmete sich Elena im Hotel weiter ihrem Buch, während ich noch einmal zum Hauptbahnhof mit seinem WLAN fuhr. Zuerst kaufte ich über das Internet eine Fahrkarte für die Schwedischen Bahnen vom Grenzort Storlien bei Trondheim nach Stockholm. Danach schaufelte ich die für den Reiseblog in Word verfassten Texte in das Content Management System WordPress.

Danach holte ich Elena wieder vom Hotel ab und wir fuhren mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof. Von dort machten wir eine Hafenwanderung. Zuerst gingen wir zum Opernhaus , dort auf der einen Seite auf das begehbare Dach, auf der anderen Seite wieder hinunter und zum Abschluss noch in die öffentliche Vorhalle hinein. Weiter gingen wir über eine Pontonbrücke für Fußgänger über das Hafenbecken zum neuen Stadtteil Sørenga, der auf einem nicht mehr benötigten Pier errichtet worden ist. Um unseren Durst zu löschen – zwischenzeitlich schien wieder die Sonne – kehrten wir dort in einer Bar ein und tranken eine Ingwerlimonade aus Berlin bzw. ein Ingwerbier aus England.

Nun gingen wir zu den „Barcode-Gebäuden“, eine Reihe neu errichteter, schmaler und hoher Gebäude zwischen Hafen und Bahnhof, die eben an einen Barcode erinnern sollen. Dort nahmen wir einen Bus zum Rathaus, von wo wir eine ausgiebige und aussichtsreiche Runde durch die Festung Akershus machten.

Zum Abschluss des Tages gingen wir ein zweites Mal zum Restaurant Jamies Italian für zwei köstliche Nudelgerichte.

Fenster mit Friedensnobelpreisträgern mit Rathaus, wo Preise vergeben werden

Raum mit Friedensnobelpreisträgern

Astrup Fearnley Museum bei Regenwetter

Astrup Fearnley Museum

Astrup Fearnley Museum – Exponat

Astrup Fearnley Museum – Exponat, ca. 3 x 6 m

Opernhaus Oslo

Opernhaus am Dach

Opernhaus innen

Baustelle neues Munch-Museum

Neubauviertel zwischen Barcode-Gebäuden und Hafen

 

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